Jean Paul kulinarisch

Eine Jean-Paul-gemäße Annäherung an sein umfangreiches Schaffen gelingt am Besten über‘s Essen. Falls Sie sich fragen: „Gibt’s bei Jean Paul überhaupt was zu Essen?“ Ja! Es wimmelt nur so von derben bis feinen Speisen, solchen, die heute keiner mehr kennt, solchen, die in Nischen überlebt haben und solchen, auf die wir täglich stoßen. Kochen wurde damals zur Kunst erhoben und das Sprechen übers Essen salonfähig. Jean Paul erlebte, wie das Essen vom Hauptproblem zum Lieblingsthema des Bürgertums wurde: Hätte es damals schon das Fernsehen gegeben, wären sicher rund um die Uhr Kochsendungen gelaufen. Armenküche zu Hause, Festessen und Schautafeln bei Hofe, die Erfindung vom Dampfkochtopf und endlos haltbarem Corned Beef, Jean Paul probierte und verarbeitete alles. Nur nicht als Gast oder Koch, sondern als Schriftsteller. Bücher machen war für ihn wie Kochen. Entsprechend charakterisiert er seine Figuren übers Essen.

Jean Paul-historisches Essen
Jean Paul und die Kartoffel beide Artikel von Beate Roth erschienen: Lebensart Fichtelgebirge

Jean Paul für Oberfranken

In Zusammenarbeit mit der Tourismuszentrale Fichtelgebirge soll das Thema „Jean-Paul“ zu einem nicht nur kulinarischen Alleinstellungsthema für die Region entwickelt werden. Dabei geht es darum, Gastronomen, Hoteliers, Erzeuger und Produzenten aber auch Caterer verschiedener öffentlicher Institutionen wie Konzerthäuser, Theater, Kongresszentren in der Region zu inspirieren, das Thema Jean-Paul kulinarisch aufzugreifen und in verschiedenen Angeboten umzusetzen. Erwünscht, ist eine weitergehende Verknüpfung des Themas mit bereits vorhandenen touristischen Destinationen rund um das Jean-Paul-Jahr 2013 sowie in Bezug auf den bereits bestehenden Jean-Paul Wanderweg.

 

 

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