Briefe und bevorstehender Lebenslauf

[. . . ] der Hospitalprediger reichte eine Kerbelsuppe, ich hingegen als ein ziemlich berühmter Schriftsteller glaubte nicht zu viel zu tun, wenn ich mit einer Bergsuppe erschiene. Sie muß dir erinnerlich sein durch den Kegel von schwarzem Brot, mit Zimt und Zucker beschneiet, wovon sie den Namen führt.

Zutaten:
200 g Schwarzbrot,altbacken
50 g Butter
3 Eier, getrennt
30 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
½ TL Salz
1 TL Thymian, getrocknet
2 Zitronen, Schalenabrieb
50 ml Milch
1TL Zimt oder Lebkuchengewürz

4 grüne Äpfel
650 ml Wasser
4 cl Zitronensaft
300 ml Holundersirup
25 g Stärke, nach Belieben


Zubereitung:
Die Butter schaumig schlagen und das geriebene Schwarzbrot unterrühren. Eigelb, Zucker, Salz, Thymian, Milch, Zimt und die abgeriebene Schale einer Zitrone schaumig schlagen und unter die Schwarzbrotmasse mengen. Das Eiweiß sehr steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Den Teig in kegel- oder kuppelförmige Silikonmatten (Pralinenformen) füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C etwa 15 Minuten backen.


Für die Suppe die Äpfel nach Belieben schälen, vom Kerngehäuse befreien und grob schneiden. Mit dem Hollersirup, dem Wasser und dem Zitronensaft in einen Kochtopf geben und zum Kochen bringen. Nach etwa 5 Minuten mit dem Pürierstab fein pürieren. Die Stärke mit etwas Wasser verrühren und in die kochende Apfelsuppe rühren.
Die Kegel in die Suppe setzen und mit Puderzucker und Zimt bestäuben.

 

 

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