Flegeljahre - Hoppelpoppel

Hoppelpoppel ist der Namen für die Streckverse (ähnlich Stabreime) von Jean Pauls Helden Vult in den Flegeljahren. Es war zur Zeit Jean Pauls ein beliebtes Getränk/ Dessert bei Hofe-ähnlich Kir Royal.

Vult schlug Flegeljahre vor; der Notar sagte offen heraus, wie ihm ein Titel widerstehe, der teils so auffallend sei, teils so wild. »Gut, so mag denn die Duplizität der Arbeit schon auf dem ersten Blatte bezeichnet werden, wie es auch ein neuerer beliebter Autor tut, etwan: Hoppelpoppel oder das Herz.« Bei diesem Titel mußte es bleiben.

Zutaten:

375 ml Milch
70 g Zucker
2 Vanilleschoten
2 Eigelb
50 ml Rum
5-6 Blatt Gelatine
600 ml Sahne
20 Mini-Schokobiskuitböden
125 ml Rum zum Tränken
30 g Puderzucker
250 ml frischer Orangensaft
3 Blatt Gelatine
Schokoladen Dekoration

Zubereitung:

Eigelb und Zucker mit einer Prise Salz schaumig schlagen. Milch mit den Vanilleschoten aufkochen, Vanille auskratzen. Die Milch zur Eigelbmischung geben und über einem heißem Wasserbad abrühren, bis die Creme bindet. Eingeweichte Gelatine in die noch warme Eiermasse einrühren. Abkühlen lassen, dabei manchmal umrühren. Mit dem Rum kräftig abschmecken. Die geschlagene Sahne unterheben.
Den Rum mit 2 EL Wasser und dem Puderzucker zum Kochen bringen und die Biskuitböden damit tränken. In Gläschen legen.
Die Creme darauf geben und glatt streichen. Völlig auskühlen lassen.
Die Gelatine im Orangensaft auflösen und ca. 2-3 mm dick auf die erkaltete Creme füllen. Je nach Geschmack können einige getränkte Löffelbiskuits in der Creme versenkt werden und/oder Orangenfilets auf der Creme verteilt und mit der Saft-Gelatine-Mischung übergossen werden.
Mit Kakao bestäuben und mit Schoko-Ornamenten dekorieren.

 

 

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