zu JEAN PAUL häppchenweise

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CULTURMAG, Literatur, Musik & Positionen

Ein Buch, das glücklich macht!

geschrieben von Thomas Woertche am 3. Juli 2024

BR – Heimat »Habe die Ehre« Tom Viewegh

Bayerischer Rundfunk, »BR – Heimat. Habe die Ehre« Tom Viewegh
»Der Dichter Jean Paul aus dem Fichtelgebirge ließ in seine Romane auch Gerichte einfließen. Die passionierte Köchin Beate Roth aus dem oberfränkischen Wunsiedel ist ein Multitalent. Sie kann nicht nur gut kochen, sondern auch gut schreiben und gut designen. Neugierig machen vor allem absonderlich klingende Namen. Zum Beispiel die Desserts ›Nonnenfürzchen‹, ›Abgetriebene Wespennester‹ oder ›Hoppelpoppel‹. Zu allen Gerichten serviert die Autorin die passenden Zitate aus den Romanen und Briefen Jean Pauls. Er war ein Genussmensch, und das spiegelt sich wieder in diesem Buch. Wir hoffen, dass mit diesem Buch der in Vergessenheit geratene wortgewaltige Literat wieder erlebbar wird, und sei es nur in kleinen, gut verdaulichen, kulinarischen, aber auch literarischen Häppchen.«
26.6.2024
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Bayerisches Fernsehen »Frankenschau«

Originalität, darauf kommt es Beate Roth an, wenn sie Gerichte zaubert, die so schon bei Jean Paul im 18. Jahrhundert auf den Tisch gekommen wären. Viele Gerichte aus seinem literarischen Werk ha t sie in diesem Kochbuch zusammengetragen. Ein Buch, mit dem sie den berühmtesten Schriftsteller seiner Zeit den Menschen näher bringen will. Man sieht wie lustig und witzig Jean Paul auch war. Diese Gerichte begeistern noch heute, so wie zu Lebzeiten des großen fränkischen Literaten.
20.6.2024

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Bayerischer Rundfunk BR24 Annerose Zuber

Genießen wie der fränkische Dichter Jean Paul: »Schmutzfink, Angsthase, Weltschmerz: Diese Wörter verdanken wir Jean Paul. Der wortgewaltige Dichter aus Oberfranken – ein Zeitgenosse Goethes – war aber auch ein Genussmensch. Und: Er war populärer als sein Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethe. Noch heute ist der Bayerische Literaturpreis nach ihm benannt. Er wird als Sprachakrobat geschätzt, seine Wortschöpfungen – etwa Weltschmerz oder Gänsefüßchen – kennt jeder. Aber seine Romane mit oft ellenlangen Sätzen sind dem breiten Publikum meist zu sperrig, gelten als schwer lesbar. Da bietet die Wunsiedler Köchin Beate Roth nun einen leichter verdaulichen Zugang.«
13.6.2024
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TV Bayern live

TVO Topf und Teller vom 4.6.2024

https://www.tvbayernlive.de/mediathek/video/foodstylistin-interpretiert-gerichte-aus-jean-pauls-zeit-neu

Frankenpost Lisbeth Kaupenjohann

Ein ungewöhnliches Kochbuch, mit literarischen Ausflügen in Jean Pauls kulinarische Welt und künstlerisch gestalteten Fotos, die allein beim Ansehen Appetit machen auf mehr – sei es auf Koch- und Essvergnügen oder auf die Literatur Jean Pauls.
12.6.2024

http://beate-roth.de/wp-content/uploads/2024/06/Frankenpost-12.6.24.pdf

Presse im Jean Paul Jahr 2013

https://www.br.de/franken/inhalt/kultur/jean-paul-rezepte-100.html

https://www.br.de/franken/inhalt/kultur/jean-paul-kochen-essen-100.html

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/unter-unserem-himmel-spezialitaeten-aus-dem-fichtelgebirge-100.html

Ausschnitt aus der FAZ

Der Schmutzfink mit den Gänsefüßchen

Beate Roth kocht Speisen nach oder entwirft Speisen, die in Jean Pauls Romanen eine Rolle spielen: Den Schnepfendreck zum Beispiel aus „Doktor Katzenbergers Badereise“, wobei der Darminhalt hier durch ein mit Estragon gewürztes Auberginen-Mus ersetzt ist; so wie sich hinter dem gebackenen Katzendreck Mandeln und Zwiebeln verbergen, in Zuckerwasser getunkt, mit Teig ummantelt und dann frittiert. Als zehnten Gang gab’s Hoppelpoppel, ein Nachtisch mit viel Sahne, viel Eigelb und sehr viel Rum, der damals den Damen bei Hof zu ausgelassener Stimmung verholfen haben soll. Es war das erste Hoppelpoppel meines Lebens. Und es war sehr gut.

FAZ vom 28.11.2013